News/Presse

 
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10.09.2019
Focus: Pohlmann Hofmann erneut unter den “TOP-Wirtschaftskanzleien” Deutschlands, Dr. Björn Hellfeld ist einer von 16 “TOP-Rechtsanwälten” für Insolvenzrecht

Das Nachrichtenmagazin “FOCUS” hat Pohlmann Hofmann erneut als eine der TOP-Wirtschaftskanzleien in Deutschland ausgezeichnet. Zu Grunde liegt dem die Befragung, die das Datenunternehmen Statista für Focus durchgeführt hat. Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter Rechtsanwälte Partnerschaft ist für das Fachgebiet “Insolvenz, Restrukturierung, Sanierung” ausgezeichnet worden. Die Kanzleien, die in der Focus-TOP-Liste genannt sind, erhalten die Auszeichnung “TOP Wirtschaftskanzlei 2019″.

Gleichzeitig wurde Dr. Björn Hellfeld als “TOP Rechtsanwalt” für das Fachgebiet “Insolvenzrecht” ausgezeichnet, als einer von 16 Rechtsanwälten in diesem Fachbereich.

Rolf Pohlmann, Gründungspartner von Pohlmann Hofmann freut sich über diese Auszeichnungen: “Unser Anspruch ist die Bearbeitung und Begleitung der von uns betreuten Restrukturierungsmandate und Insolvenzverfahren auf höchstem Niveau. Wir freuen und deshalb sehr, dass uns der Focus als TOP-Wirtschaftskanzlei auszeichnet und damit belegt wird, dass wir unserem Anspruch auch gerecht werden. Ganz besonders freue ich mich darüber, dass Rechtsanwalt Dr. Björn Hellfeld als einer von bundesweit nur 16 Anwälten in unserem Fachbereich als TOP-Rechtsanwalt ausgezeichnet wurde.“

Die Liste der Wirtschaftskanzleien basiert auf entsprechenden Empfehlungen und Bewertungen in insgesamt 21 Fachgebieten. Die entsprechenden Empfehlungen stammen zum einen von Partnern anderer Wirtschaftskanzleien sowie zum anderen von Inhouse-Juristen. Für die Befragung 2019 wurden laut Focus insgesamt 10.781 Anwälte aus Wirtschaftskanzleien und 3.516 Anwälte in Rechtsabteilungen von Unternehmen (Inhouse-Juristen) identifiziert.  Insgesamt wurde 379 Kanzleien die Bewertung “TOP-Wirtschaftskanzlei” verliehen, davon 44 im Fachgebiet “Insolvenz, Restrukturierung, Sanierung”.

Auch die Focus “Top-Rechtsanwalt”-Liste basiert auf Befragungen. Hierzu wurden 23.970 Fachanwältinnen und Fachanwälte zu einer Befragung eingeladen, die zwischen dem 25.02. und 23.03.2019 stattfand. Zusätzlich seien die Empfehlungen und Vorjahresbewertungen eingeflossen, so Focus, um der kontinuierlich hohen Reputation gerecht zu werden.

 

 
 
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08.09.2019
EU-Restrukturierungsrichtlinie: NZI-Beilage befasst sich mit Restrukturierungsplan

Im Juni 2019 ist die sog. EU-Restrukturierungsrichtlinie in Kraft getreten. Das vor kurzem erschienene Beilageheft 1/2019 zur renommierten insolvenzrechtlichen Zeitschrift NZI – Neue Zeitschrift für Insolvenz- und Sanierungsrecht enthält über 30 Beiträge ausgewiesener Restrukturierungs- und Insolvenzrechtsexperten zur EU-Restrukturierungsrichtlinie. Unser Partner Dr. Matthias Hofmann zieht in seinem Beitrag einen Vergleich zwischen dem künftigen Restrukturierungsplan und dem Insolvenzplan.

Der deutsche Gesetzgeber muss die EU-Richtlinie bis Mitte des Jahres 2021 in deutsches Recht umsetzen. Das künftige Restrukturierungsverfahren und der Restrukturierungsplan werden insoweit die bisherigen Sanierungsinstrumente des Insolvenzrechts ergänzen. Hierzu unser Sozius Dr. Matthias Hofmann: “Der Restrukturierungsplan wird künftig eine  Lücke in solchen Fällen schließen, in denen sinnvolle außergerichtliche Sanierungen bislang an der fehlenden Zustimmung einzelner Minderheitsgläubiger gescheitert sind. Die insolvenzrechtliche Sanierung – insbesondere unter Nutzung von Eigenverwaltung und Insolvenzplan – bleibt trotzdem das Mittel der Wahl, wenn es um ganzheitliche operative und finanzielle Sanierung von Unternehmen gehen soll.”

Einzelheiten der Ausgestaltung des Restrukturierungsplans und Restrukturierungsverfahrens werden sich abschließend erst nach Ausgestaltung durch den deutschen Gesetzgeber bewerten lassen. Der Beitrag unseres Partners Dr. Matthias Hofmann ist im Portal beck-online unter folgendem Link abrufbar.

 
 
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26.08.2019
HLS-Unternehmensgruppe setzt Restrukturierung in Eigenverwaltung fort

Das Amtsgericht Augsburg hat auf den eigenen Antrag des Unternehmens am 14.08.2019 die vorläufige Eigenverwaltung über das Vermögen der HLS Engineering Group GmbH und der HLS Ingenieurbüro GmbH angeordnet. Die beiden Unternehmen werden von einem Team der Kanzlei SGP Schneider Geiwitz um Rechtsanwalt Christian Plail beraten.  Zum vorläufigen Sachwalter wurde unser Partner Dr. Matthias Hofmann bestellt. Zu den Kernaufgaben des (vorläufigen) Sachwalters gehören die Überwachung der Geschäftsführung und die beratende Begleitung der Sanierung und Eigenverwaltung im Interesse der Gläubiger.

Die HLS-Unternehmensgruppe, zu der weitere nicht insolvente Tochtergesellschaften in Deutschland, Tschechien und Vietnam gehören und die insgesamt etwa 330 Mitarbeiter beschäftigt, bietet Automobilherstellern und Anlagenbauern Engineering-Dienstleistungen mit einem Fokus auf der Planung von Anlagen im Karrosseriebau  an. Hintergrund der Insolvenz sind insbesondere Auftragsrückgänge angesichts der Krise der Automotive-Industrie. HLS strebt nunmehr eine Fortsetzung der bisherigen außergerichtlichen Restrukturierung im Eigenverwaltungsverfahren unter Einbindung neuer Investoren an. Hierzu der vorläufige Sachwalter Dr. Matthias Hofmann: “Gemeinsames Ziel der Geschäftsführung, des Beraterteams und meines Teams ist es, möglichst kurzfristig einen geeigneten Investor für die Unternehmensgruppe zu finden. Derzeit laufen bereits erste aussichtsreiche Gespräche.”

Weitere Einzelheiten können auch der Online-Ausgabe der Freie Presse entnommen werden (Link).

 
 
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13.08.2019
„Insolvenzverwalter-Ranking“ der Wirtschafts-Woche: Pohlmann Hofmann unter den „führenden Insolvenzkanzleien im ersten Halbjahr 2019“

In der Online-Ausgabe der Wirtschafts-Woche vom 06.08.2019 wird Pohlmann Hofmann erneut als eine der 30 bundesweit führenden Insolvenzverwalter-Kanzleien ausgemacht. Zu Grunde liegt die Zahl der im ersten Halbjahr eröffneten Unternehmens-Insolvenzverfahren, die STP Business Information im Auftrag des Magazins “WirtschaftsWoche” ausgewertet hat. In dem Beitrag wird Partner Rolf Pohlmann eigens erwähnt, der sich „mit seinen Münchner Kollegen um die eSports.com Aktiengesellschaft sowie 30 weitere Verfahren“ kümmerte. Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter Rechtsanwälte liegt damit auf Platz 22 im bundesweiten „Ranking“ der meistbestellten Verwalterkanzleien. Unberücksichtigt in der Statistik blieben dabei jene Verfahren, in denen die Partner von Pohlmann Hofmann als Sachwalter Verfahren begleiteten, die in Eigenverwaltung nach § 270a InsO stattfinden. Dieser Bereich nimmt bei Pohlmann Hofmann einen immer größer werdenden Tätigkeitsumfang ein und hier werden die Rechtsanwälte Dr. Matthias Hofmann und Rolf Pohlmann immer häufiger angefragt.

 
 
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11.08.2019
Bundesgerichtshof urteilt zur Anfechtbarkeit von Zinszahlungen an Gesellschafter

In einem zur Veröffentlichung in der offiziellen Entscheidungssammlung BGHZ vorgesehenen Urteil hat der Insolvenzrechtssenat des Bundesgerichtshofs (BGH) weitere grundlegende Fragen der Insolvenzanfechtung im Zusammenhang mit Gesellschafterdarlehen geklärt (BGH, Urt. v. 27.06.2019 – IX ZR 167/18). Die Entscheidung, der die Klage einer Insolvenzverwalterin der Tochtergesellschaft einer Unternehmensgruppe gegen den Insolvenzverwalter der ebenfalls insolventen Muttergesellschaft zugrunde liegt, hat neben verschiedenen Fragen der Doppelinsolvenz von Tochter- und Muttergesellschaft vor allem auch die für jede Gesellschafterfinanzierung äußerst relevante Frage nach der Anfechtbarkeit von Zinszahlungen geklärt.

Demnach unterliegt die Zahlung von Zinsen auf ein Gesellschafterdarlehen dann nicht der Insolvenzanfechtung gemäß § 135 InsO, wenn die Zinsen in marktüblicher Höhe und zu marktüblichen Zinsterminen gezahlt wurden. Zur Begründung führt der BGH insbesondere aus, dass Darlehensrückzahlungen dem Unternehmen Beträge entziehen, die Finanzierungsfunktion haben, während es sich bei den Zinszahlungen – sofern marktüblich – gerade um das Entgelt für die Überlassung der Darlehensmittel handelt, so dass für die Begleichung von Zinsen nichts anderes gelten könne wie im Fall von Mietzahlungen zu marktüblichen Bedingungen. Die Entscheidung schafft damit in diesem Punkt jedenfalls teilweise Rechtsklarheit für Insolvenzverwalter und für Gesellschafter insolventer Unternehmen, wobei naturgemäß die Frage der Marktüblichkeit und auch die Anfechtbarkeit nach anderen Rechtsnormen, z.B. § 133 InsO, im Einzelfall zu beurteilen sein wird.

Die Entscheidung ist sowohl für die Praxis der Insolvenzverwaltung, als auch für die Beratungspraxis von erheblicher Relevanz. Die vollständige Entscheidung ist unter diesem Link abrufbar.

Beitragsbild: © nitpicker/Shutterstock.com

 
 
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07.08.2019
Anlagenbauer Südluft: Betrieb wird in vorläufiger Eigenverwaltung weitergeführt

Das Amtsgericht Deggendorf hat auf den eigenen Antrag des Unternehmens am 02.08.2019 die vorläufige Eigenverwaltung über das Vermögen der Südluft Systemtechnik GmbH & Co. KG angeordnet. Das Unternehmen wird von der Kanzlei BBL Bernsau Brockdorff beraten.  Dr. Stephan Kolmann fungiert als Generalbevollmächtigter. Zum vorläufigen Sachwalter wurde unser Partner Dr. Matthias Hofmann bestellt. Zu den Aufgaben des (vorläufigen) Sachwalters gehören insbesondere die Überwachung der Geschäftsführung und die beratende Begleitung der Sanierung und Eigenverwaltung im Interesse der Gläubiger.

Hintergrund der Insolvenz sind insbesondere die Insolvenzanträge auf Seiten verschiedener Gesellschaften der Eisenmann-Gruppe, mit der die Südluft nicht nur gesellschaftsrechtlich verbunden war, sondern die auch zu den Kunden der Südluft gehörte. Südluft strebt derzeit eine Restrukturierung im Eigenverwaltungsverfahren unter Einbindung neuer Investoren an. Hierzu der vorläufige Sachwalter Dr. Matthias Hofmann: “Die Ausgangssituation bei Südluft ist hervorragend. Südluft ist ein kerngesundes Unternehmen, das nur wegen der Eisenmann-Insolvenzen in die aktuelle Situation geraten ist. Ich bin mehr als zuversichtlich, dass es gelingen wird, in den nächsten Wochen und Monaten das Geschäft eigenverantwortlich fortzuführen und zugleich im Interesse des Unternehmens und der Gläubiger eine Sanierungslösung zu erarbeiten.”

Weitere Einzelheiten können auch der Online-Ausgabe der Passauer Neue Presse entnommen werden (Link).

 
 
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26.07.2019
WirtschaftsWoche: Pohlmann Hofmann unter den 39 renommiertesten Insolvenzrechts-Kanzleien, Matthias Hofmann gehört zu den 65 renommiertesten Insolvenzrechtlern in Deutschland

Das Magazin „Wirtschaftswoche“ hat in seiner heutigen Ausgabe (26.07.2019) Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter als eine der „TOP-Kanzleien“ für Insolvenzrecht und Dr. Matthias Hofmann als einen der renommiertesten Insolvenzrechtler in Deutschland ausgezeichnet.

Anders als die bisherigen Auszeichnungen in der WirtschaftsWoche stellt die Bewertung hier nicht auf die Zahl der von Pohlmann Hofmann betreuten Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren ab, sondern laut WirtschaftsWoche auf eine Befragung von 1.000 Juristen aus über 90 Kanzleien durch das Handelsblatt Research Institute (HRI) und eine sodann anschießende Wahl durch eine Jury aus Fachliteratur, Banken und Kreditversicherung. Sie wählte für das Insolvenzrecht 39
Kanzleien mit 65 besonders empfohlenen Anwälten in die “TOP”-Bewertung.

„Wir sind sehr stolz über diese Auszeichnung, die uns auch außerhalb unserer Kern-Region noch sichtbarer macht“, sagt Rolf Pohlmann. „Ganz besonders freue ich mich aber auch über die Würdigung der tatsächlich hervorragenden Expertise und Kompetenz meines Kanzlei-Partners Matthias Hofmann“, so Pohlmann weiter.

 
 
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06.07.2019
educom GmbH: Kursbetrieb und Sprachreisen sichergestellt

Nach dem Insolvenzantrag der educom GmbH Mitte Juni 2019 wurde unser Partner Dr. Matthias Hofmann zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Die educom GmbH ist mit 60 festangestellten Mitarbeitern und über 150 freien Trainern als Bildungsanbieterin und als Reiseveranstalterin tätig. Dem Team von Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter ist es in den vergangenen drei Wochen gelungen, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren. Insbesondere die Durchführung der Sprachcamps für Kinder und Jugendliche über den Sommer 2019 hinweg konnte mit Unterstützung der R+V sichergestellt werden. Nähere Einzelheiten können der Pressemitteilung des vorläufigen Insolvenzverwalters (Link) entnommen werden.

 
 
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26.06.2019
GravityLab: Sanierungsbemühungen gescheitert; Betrieb nach Wasserschaden eingestellt

Die GravityLab GmbH, Betreiberin Münchens bislang einziger Action-Sporthalle, hatte Ende April beim Amtsgericht München Insolvenzantrag gestellt, nachdem das Mietverhältnis für die Sporthalle zum 30.04.2019 endete.

Unter Aufsicht des vom Gericht bestellten vorläufigen Insolvenzverwalters Rolf Pohlmann konnte der Betrieb gleichwohl noch über den 01.05.2019 aufrechterhalten werden, mit dem Ziel einen Investor zu finden, der die Activity-Sporthalle an einem anderen Ort in München dauerhaft rentabel fortführt.

Diese Bemühungen sind spätestens seit Samstag, 22.06.2019 als gescheitert anzusehen, nachdem es infolge von Starkregen zu einem erheblichen Wasserschaden gekommen ist, der Sportgeräte und weite Teile des Inventars beschädigt hat. Aber schon davor schien es zunehmend unwahrscheinlicher, dass ein Investor gefunden werden kann, der den Betrieb fortführt. Im Rahmen der Sanierungsbemühungen stellte sich insbesondere als problematisch heraus, dass keine geeignete Halle im Stadtgebiet gefunden werden konnte, die sich für die Fortführung von GravityLab wirklich geeignet hätte. Zuletzt stand der vorläufige Insolvenzverwalter nur noch mit einem möglichen Interessenten in Kontakt, zwei weitere Interessenten hatten bereits zuvor abgesagt. Aufgrund des nunmehr eingetretenen Wasserschadens lassen sich auch das Inventar und die Sportgeräte nicht mehr zweckmäßig an einen Investor verkaufen. Die GravityLab Action-Sporthalle ist infolge des Wasserschadens nunmehr seit 23.06.2019 geschlossen.

Mit einer Entscheidung über den Insolvenzantrag durch das zuständige Gericht ist in den kommenden Tagen zu rechnen.

 
 
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04.05.2019
Scorpio Verlag restrukturiert sich in vorläufiger Eigenverwaltung

Das Amtsgericht München hat auf den eigenen Antrag des Unternehmens am 26.04.2019 die vorläufige Eigenverwaltung über das Vermögen der Scorpio Verlag GmbH & Co. KG angeordnet. Das Unternehmen wird von der Kanzlei Elsässer beraten. Zum vorläufigen Sachwalter wurde unser Partner Dr. Matthias Hofmann bestellt. Zu den Aufgaben des (vorläufigen) Sachwalters gehören insbesondere die Überwachung der Geschäftsführung und die beratende Begleitung der Sanierung und Eigenverwaltung im Interesse der Gläubiger.

Der Verlag und seine Berater streben derzeit eine Restrukturierung unter Einbindung neuer Investoren an. Hierzu der vorläufige Sachwalter Dr. Matthias Hofmann: “Die Eigenverwaltung bietet für den Scorpio-Verlag eine hervorragende Grundlage an, um zum einen sein Geschäft eigenverantwortlich fortzuführen und zum anderen im Interesse des Unternehmens und der Gläubiger eine Sanierungslösung zu erarbeiten.”

Weitere Einzelheiten können auch der Online-Ausgabe des Buchreport entnommen werden (Link).