Wir stehen Ihnen Mit Rat und Tat zur Seite.

Das Know-How aus über 2.000 Unternehmenskrisen, die wir seit Gründung der Kanzlei als Insolvenzgutachter, Insolvenzverwalter und als Sachwalter betreuen durften, stellen wir Unternehmen in der Krise gerne zur Verfügung. Dank digitaler Technik und hoher Einsatzbereitschaft können wir in den Bereichen Restrukturierung, Eigenverwaltung und Insolvenzplan in geeigneten Fällen deutschlandweit tätig werden. Sprechen Sie uns gern an! Sollten wir Sie im konkreten Fall nicht beraten können, empfehlen wir Ihnen gern einen geeigneten Berater aus einer anderen Kanzlei oder einem anderen Beratungsunternehmen. Zur Vereinbarung eines unverbindlichen Vorgesprächs (telefonisch oder per Videokonferenz) setzen Sie sich gern über unser Kontaktformular Beratungsanfrage oder alternativ telefonisch oder per E-Mail (mail[at]pohlmannhofmann.de) mit uns in Verbindung.

 
 

Restrukturierung

Rechtzeitig handeln und die Insolvenz vermeiden.

Das Gesetz zur Stabilisierung und Restrukturierung von Unternehmen (StaRUG) liegt bislang nur als Gesetzesentwurf vor; hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Elemente des Gesetzes. Ziel des Gesetzes, mit dem die EU-Restrukturierungsrichtlinie umgesetzt werden soll, ist es, einen präventiven Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmen zu schaffen, um Unternehmen rechtzeitig vor der Insolvenz die Bewältigung der Krise zu ermöglichen und so ein Insolvenzverfahren frühzeitig zu vermeiden.

Wesentliches Instrument des präventiven Stabilisierungs- und Restrukturierungsrahmens sind der Restrukturierungsplan, der unter anderem erhebliche Einschnitte in die Rechte von Gläubigern, aber auch in die Rechte von Gesellschaftern und hierdurch die nachhaltige Bereinigung einer bilanziellen Überschuldung ermöglicht. Ergänzt oder in manchen Fällen sogar erst ermöglicht wird der Restrukturierungsplan durch gerichtliche Anordnungen, z.B. eine sog. Stabilisierungsanordnung, durch die drohende Zwangsvollstreckungen unterbunden und sogar die Einziehung und Verwertung von Sicherungsrechten einzelner Gläubiger proaktiv vermieden werden kann, um die Unternehmenssubstanz zusammenzuhalten.

Unsere Anwälte und Berater befassen sich bereits seit Jahren mit der Restrukturierung von Unternehmen in der Krise. Vielfältige Erfahrungen mit Insolvenzplänen und im Umgang mit den unterschiedlichen Gläubigergruppen setzen wir in der Restrukturierung ein, um im Interesse aller Beteiligter bestmögliche Lösungen zu erarbeiten und Verhandlungserfolge zu erzielen.

 
 

EigenverwaltUNG UND Schutzschirm

Gemeinsam die Krise bewältigen.

Verspricht eine Restrukturierung nach dem StaRUG – aus welchen Gründen auch immer – keinen Erfolg, so bietet das deutsche Sanierungs- und Insolvenzrecht mit Eigenverwaltung und Schutzschirm überaus attraktive Handlungsoptionen, um Unternehmenskrisen zu bewältigen. Entgegen der landläufigen Meinung, die Insolvenz sei das Ende eines Unternehmens, bieten gerade die Insolvenz in Eigenverwaltung oder das Schutzschirmverfahren als besondere Spielart der Eigenverwaltung Unternehmern viele Möglichkeiten, operativ im “driver’s seat” zu bleiben  und mit Unterstützung kompetenter Berater die Insolvenz hinter sich zu lassen. In der Umsetzung gelingt dies entweder im Wege des sog. Asset Deal oder im Wege eines Insolvenzplans.

Wir haben die nötige Expertise und Erfahrung, um Eigenverwaltungsverfahren jeder Größenordnung zu begleiten. In den vergangenen 10 Jahren konnten wir nicht nur hunderte von Unternehmen durch die als Insolvenzverwalter, sondern in einer Vielzahl von Fällen auch Eigenverwaltungen erfolgreich im Interesse von Unternehmen und Gläubigern begleiten. Unser Partner Dr. Matthias Hofmann gehört mit seinen Veröffentlichungen - einschließlich dem im RWS-Verlag erschienenen Praxisbuch “Eigenverwaltung”  – deutschlandweit zu den ausgewiesensten Experten im Bereich der Eigenverwaltung und des Schutzschirmverfahrens.

 
 

Restrukturierungsplan und Insolvenzplan

Zukunft gestalten.

Das juristische Werkzeug, um finanzielle Altlasten zu sanieren, ist in Eigenverwaltung und Insolvenz bereits seit langem der Insolvenzplan. In der präventiven Restrukturierung wird ab 2021 der Restrukturierungsplan zur Verfügung stehen. Beide Pläne verbindet eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten:

  • Neugestaltung der Rechte von Gläubigern, z.B. (Teil-) Verzichte auf Forderungen oder Zahlungsaufschübe;
  • Neugestaltung der Rechte von Gesellschaftern, z.B. Einziehung bisheriger Anteile und Ausgabe von neuen Anteilen zur Auflösung nicht mehr funktionierender Gesellschafterstrukturen;
  • Übertragung von Vermögenswerten ohne Notwendigkeit zusätzlicher (Notar-) Verträge einheitlich im Restrukturierungs- oder Insolvenzplan, z.B. Umsetzung von Immobilien-Sale-and-Lease-Back-Lösungen unter Einsparung hoher Notarkosten.

Restrukturierungs- und Insolvenzplan sind dabei – gerade auch angesichts der vielfältigen Möglichkeiten – juristisch überaus anspruchsvoll. Pläne so zu gestalten, dass sie nicht durch Angriffe einzelner Gläubiger oder aufwändige Nachfragen von Seiten des Restrukturierungs- oder Insolvenzgerichts zunichte gemacht werden können, erfordert viel Erfahrung, juristische Expertise und nicht zuletzt im Rahmen der vorbereitenden Verhandlungen das nötige Fingerspitzengefühl für die vom Plan betroffenen Parteien.