Insolvenzplanverfahren und Sanierungen

Das wichtigste Ziel des Insolvenzverfahrens ist die bestmögliche Befriedigung der Gläubiger. Wann immer es wirtschaftlich vertretbar ist, streben wir bei Pohlmann Hofmann jedoch auch den Fortbestand des Unternehmens an. Nur so können immaterielle Werte, etwa gewachsenes Know-How, bewahrt und Arbeitsplätze erhalten werden. In den aller meisten Fällen wirkt sich eine Sanierung auch in hohem Maße positiv auf die Befriedigungsaussichten der Gläubiger aus.

Wir sind stolz darauf, dass uns eine Sanierung, sei es im Wege der Eigensanierung mit Insolvenzplan oder durch übertragende Sanierung, unter anderem in folgenden Verfahren gelungen ist:

 
 

Ludwig Theodor Meyer & Co. Gesellschaft mit beschränkter Haftung

pohlmann-hofmann-insolvenzverwalter-referenz-ludwig-theodor-meyerFirmensitz: München
Filialen: München, Weilheim, Landsberg, Erding
Branche: Sanitär- und Heizungsgroßhandel
Gründung: 1878
Umsatz: bis zu EUR 10,9 Mio.
Arbeitnehmer: 54
Sanierung: umfassender Investorenprozess, Restrukturierung unter Schließung zweier Filialen und Mitarbeiterabbau, Betriebsfortführung im eröffneten Verfahren über drei Monate, übertragende Sanierung (Asset-Deal), Erhalt des Großteils der Arbeitsplätze, erhebliche Quotensteigerung durch Kaufpreisrealisierung auch für immaterielles Vermögen Presseartikel

Running Mate GmbH (vormals: W.E.T. Beteiligungs GmbH)

pohlmann-hofmann-insolvenzverwalter-referenz-runningmate_wet
Firmensitz: Odelzhausen
Branche: Automotive, Mehrheitsgesellschafterin der W.E.T. Automotive Systems AG
Konzernumsatz: EUR 335 Mio.
Arbeitnehmer im Konzern: 6.200
Sanierung: umfassender Investorenprozess in Bezug auf die Aktienbeteiligung an der börsennotierten W.E.T. Automotive Systems AG unter immensem Zeitdruck und unter intensiver Einbindung der beteiligten Banken und Mezzanine-Kapitalgeber; schließlich Verkauf der Aktien an beteiligten Investor, Realisierung einer 100%-Quote für die Gläubiger im Rang des § 38 InsO; Vereinbarung von speziellen Rangrücktritten  mit den übrigen Beteiligten.

Schneid Werkzeug- und Maschinenbau GmbH

pohlmann-hofmann-insolvenzverwalter-referenz-schneid-werkzeugbauFirmensitz: München
Betriebsstätten: Gilching und Eresing
Branche: Werkzeugbau, Kunststoffherstellung, Automotive
Gründung: 1985
Umsatz: bis zu EUR 3,4 Mio.
Arbeitnehmer: 40
Sanierung: umfassender Investorenprozess, Portfolio- und organisatorische Restrukturierung unter Wiederaufbau von Kundenbeziehungen und Überprüfung und Anpassung der Angebots- und Auftragskalkulation; Betriebsfortführung über vier Monate, übertragende Sanierung (Asset-Deal), Erhalt des Großteils der Arbeitsplätze, erhebliche  Quotenerwartungen bis zu 95%  Presseartikel