Industrie, Produktion, Maschinenbau

 
 

Deisenhofer Zeltbau GmbH

EBS GmbH München Infrastrukturanlagen

elho Sportswear GmbH

ICC International Ceramic Composites GmbH

ITEM – Innovationszentrum Therapeutische Medizintechnik GmbH

KSG Sterilisatoren GmbH

Mazinox Edelstahl-Vertriebs GmbH

Metallbau Schlosserei Grund GmbH

MT Metall-Technic GmbH

ROMA Rohrleitungs- und Maschinenbau Planung GmbH

S.T.I.F.F. Windisch Bekleidungswerkstätten GmbH

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Firmensitz: München
Gründung: 1977
Branche: Herstellung und Vertrieb von Kleidung
Gericht: Amtsgericht München
Geschäftszeichen: 1500 IN 644/11
Status: im Abschluss
Erfolg: Teilsanierung durch Erhalt der Marke
Quote:
 42%

Unter dem Label “S.T.I.F.F.” (‘Styling In First Fashion’) produzierte die Schuldnerin hochwertige Damenoberbekleidung, die bundesweit und im Ausland vertrieben wurde. Nach der Jahrtausenwende änderten sich zunehmend die Marktbedingungen, der Internethandel nahm an Bedeutung zu, der Wettbewerb wurde härter, einheimische Produktions- und Vertriebsstandorte waren immer weniger konkurrenzfähig. Aber vor allem Fehlinvestitionen außerhalb der Marke S.T.I.F.F., konkret in eine Kooperation mit der Ley Fashion International AG, waren dann auch die Ursachen für fehlende Investitionen in Design, Produkt, Werbung und Vertrieb. Jedes Fertigungsteil hatte schon fast das Siegel eines Unikats, Wirtschaftlichkeit konnte sich dadurch nicht erzielen lassen. Eine dauerhafte Fortführung der S.T.I.F.F. Windisch Bekleidungswerkstätten GmbH war aufgrund der Illiquidität der Firma jedoch nicht machbar. Wir haben uns daher intensiv um eine Zwischenlösung bemüht, um zunächst zumindest die STIFF-Sommerkollektion 2011 noch ausliefern zu können. Insolvenzverwalter Rolf Pohlmann gelang es dann, durch Aufnahme eines Massedarlehens eine Zwischenlösung für die Auslieferung der S.T.I.F.F.-Sommerkollektion zu finden. Das war der Meilenstein zum Erhalt der Marke. In der Folge waren  vielfältige Abstimmungen mit den Händlern und Geschäftspartnern notwendig, die letztlich zu einem positiven Ergebnis führten. Die Marke und Teile des Knowhows konnten auf einen Investor, die neue S.T.I.F.F. HANDCRAFT GmbH übertragen und im Gläubigerinteresse verkauft werden. So wurden kurze Zeit später nahezu 100% der Winterorders auf den Weg gebracht.

Schneid Werkzeug- und Maschinenbau GmbH

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Firmensitz: München
Betriebsstätten: Gilching und Eresing
Branche: Maschinenbau, Kunststoffherstellung
Gericht: Amtsgericht München
Geschäftszeichen: 1506 IN 2152/09
Arbeitnehmer: 40
Status: eröffnetes Insolvenzverfahren
Quote: 85% – 95%

Am 30.12.2008 verkaufte der Unternehmer und Geschäftsführer Hans Schneid seinen Betrieb im Alter von 65 Jahren an einen Mitarbeiter des Unternehmens. Noch am Abend desselben Tages verstarb der Firmengründer völlig überraschend. Der Kaufvertrag wurde noch im Januar 2009 rückabgewickelt und die Witwe des verstorbenen Unternehmers wurde als Notgeschäftsführerin eingesetzt. Fehlende persönliche Kundenkontakte, Schwierigkeiten bei der Kalkulation und vor allem die damalige Wirtschaftskrise ließen die Umsätze und Auftragszahlen rapide einbrechen. Der Betrieb stand vor dem Aus. Wir nahmen das Ruder in die Hand, konnten die Wideraufnahme der Belieferung des Unternehmens sicherstellen und bei den Kunden für weitere Auftragsplatzierungen sorgen. Der Betrieb kam wieder in ruhigeres Fahrtwasser. Gleichzeitig suchten wir mit Hochdruck nach passenden Investoren, schalteten Anzeigen in internationalen Fachzeitschriften und übermittelten Exposés an unsere Verteiler und recherchierten Mitbewerber. Interessenten gab es, doch sie sprangen ab. Trotz aller Fehlschläge glaubten wir an den Fortbestand des Unternehmens und stellten den Betrieb nicht ein, sondern führten ihn über Monate fort. Dabei konnten die Umsätze wieder gesteigert und Kundenbeziehungen erneuert werden. Die Strukturen und Funktionen im Betrieb wurden geordnet, die Angebotskalkulation angepasst und eine Interimsmanagerin integriert. Es mussten aber auch Mitarbeiter entlassen werden, weil die Personalkosten die Umsätze vollständig aufzehrten. Schließlich fand sich mit einem deutsch-niederländischen Mitbewerber doch noch der „perfekte” Investor, ein ansprechender Kaufpreis konnte zur Masse vereinnahmt werden und Schneid wurde samt des Großteils der Arbeitsplätze gerettet. Die Gläubiger können in dem Insolvenzverfahren – auch dank umfangreicher Haftungs- und Anspruchsdurchsetzung gegen verschiedene Beteiligte mit Klagen bis vor den Bundesgerichtshof – mit einer Quote nahe einer Vollbefriedigung rechnen.

Voit aroma factory GmbH

Windisch Bekleidung GmbH