News/Presse

 
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20.07.2015
Besonderer Erfolg: Weiteres Verfahren mit 100%-Quote abgeschlossen

Im Insolvenzverfahren über das Vermögen der “aspirate GmbH”, einem Internet-Dienstleistungsunternehmen, ist es dem Insolvenzverwalter Rolf Pohlmann ein weiteres Mal gelungen, alle zur Tabelle festgestellten Forderungen aller Insolvenzgläubiger vollständig zu befriedigen. Es seien sogar alle nachrangigen Gläubiger (§ 39 InsO) in voller Höhe befriedigt worden, sagt Pohlmann. Möglich geworden sei dies durch eine konsequente Anspruchsrealisierung, unter anderem auch gegen die Geschäftsführer der Gesellschaft wegen verschiedener Haftungstatbestände. Insgesamt konnten  Einnahmen i.H.v. rd. EUR 270.000 realisiert werden; die Summe der festgestellten Forderungen belief sich demgegenüber auf “nur” rd. EUR 145.000.

 
 
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29.05.2015
Autohaus Eitel: Lösung für Standort Weiden

Die Autohaus Eitel GmbH Co. KG mit Sitz in Freihung-Thansüß hatte im Januar ein Eigenverwaltungsverfahren beim zuständigen Amtsgericht Amberg beantragt. Das Verfahren wurde inzwischen am 01.04.2015 eröffnet. Sachwalter ist Herr Rechtsanwalt Dr. Matthias Hofmann. Der Sanierungsgeschäftsführer Stephan Ammann und der Sachwalter Dr. Hofmann konnten nunmehr für den Standort Weiden eine Fortführungslösung präsentieren. Die Motor Gruppe Sticht übernimmt demnach mit Wirkung ab dem 01.06.2015  den Standort Weiden. “Dies ist für die Arbeitnehmer am Standort Weiden und für die Gläubiger des Unternehmens eine gute Lösung”, so Hofmann. Für weitere der anfangs 12 Autohaus-Standorte laufen derzeit noch Gespräche, die Hofmann als Sachwalter begleitet.

Einen Pressebericht der regionalen Presse (Der Neue Tag, Weiden) können Sie hier einsehen.

 
 
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12.05.2015
Großinsolvenzen im ersten Jahresdrittel 2015 deutlich rückläufig

Laut der aktuellen Mai-Ausgabe der “News zum Insolvenzgeschehen”  der STP Portal GmbH ist die Anzahl der Großinsolvenzen im ersten Drittel des Jahres 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich rückläufig. Während im Zeitraum Januar bis April 2014 noch insgesamt 20 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als EUR 50 Mio. Insolvenzanträge stellten, die zu vorläufigen Insolvenzverfahren führten, seien es im gleichen Zeitraum dieses Jahres nur noch neun Unternehmen gewesen. In der Liste dieser bundesweit neun größten Unternehmensinsolvenzen ist Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter vertreten. Rechtsanwalt Dr. Matthias Hofmann ist als Sachwalter in dem Eigenverwaltungsverfahren über das Vermögen der Autohaus Eitel GmbH & Co. KG vor dem Amtsgericht Amberg bestellt worden.

 
 
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04.05.2015
Berggasthof am Roßkopf wird verkauft

Der Berggasthof am Roßkopf am Spitzingsee hat eine lange Geschichte. Errichtet wurde das Gebäude einst im Frühjahr 1934 als Erholungsheim für Münchner Polizeibeamte. Mit Ende des Zweiten Weltkrieges diente das Haus der amerikanischen Besatzungsmacht als Erholungsheim. Im Jahre 1947 wurde der Verein Polizeiheim Spitzingsee e.V. Eigentümer, der das Haus zuletzt öffentlich als Gasthaus mit Gaststätte und Ferienzimmern nutzte. Im Sommer letzten Jahres stellte der Vereinsvorstand Insolvenzantrag. Der Betrieb des Gasthofs trug die anfallenden Kosten nicht mehr. Bemühungen, den Gasthof vorinsolvenzlich zu verkaufen scheiterten. Jetzt muss der Insolvenzverwalter den Gasthof verkaufen. Der Gasthof liegt am Spitzingsee im Landkreis Miesbach, direkt am Skigebiet Spitzingsee. Er hat eine Nutzfläche von 2.000 qm, 3 Gaststuben, eine schöne Sonnenterrasse, 17 Gästezimmer etc. Ein Auszug aus dem Exposé findet sich hier.

 
 
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09.04.2015
Farben Lober: Traditionsunternehmen gerettet

Im Januar hatte die Farben Lober GmbH beim Amtsgericht München Insolvenzantrag wegen Überschuldung gestellt.  Überhöhte Kosten und ein harter Wettbewerb hatten das seit 50 Jahren bestehende Großhandelsgeschäft für Farben und Lacke in die Krise gebracht. Das Gericht hatte direkt nach Antragstellung Rechtsanwalt Rolf G. Pohlmann zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Er führte den Geschäftsbetrieb vollumfänglich fort und brachte das Unternehmen binnen drei Monaten mit seinem Team auf Sanierungskurs. “Das plötzliche Ableben des Geschäftsführers und Alleingesellschafters Peter Lober” habe die Unternehmensfortführung besonders erschwert, berichtet der Insolvenzverwalter. Vor allem auch des Engagements der Belegschaft sei es zu verdanken, dass nun die Sanierung gelungen sei. Denn zum 1. April 2015 konnte Pohlmann gleichzeitig mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens den Betrieb mit seinen Standorten an die PROSOL Lacke + Farben GmbH, eines der führenden Großhandelsgeschäfte für Farben und Lacke, verkaufen. Alle bestehenden Beschäftigungsverhältnisse konnten erhalten bleiben. “Ich freue mich sehr, dass die übertragende Sanierung bei Lober gelungen ist”, so Pohlmann. Denn die Ausgangsbedingungen seien alles andere als einfach gewesen. Gläubiger können ihre Forderungen beim Insolvenzverwalter zur Insolvenztabelle anmelden. Den Berichts- und Prüfungstermin hat das Gericht auf den 17.06.2015 terminiert.

 
 
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03.03.2015
Aus Freyer & Ploch wird Drucker.de: Insolvenzverwalter verkauft Drucker-Etailer

Insolvenzverwalter Dr. Matthias Hofmann und seinem Team ist nur gut zwei Monate nach der Einleitung des Insolvenzverfahrens der Verkauf des Drucker-Onlinehändlers Freyer & Ploch IT Fachhandel GmbH gelungen.  Der Gläubigerausschuss hat nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 02.03.2015 dem Verkauf an die Drucker.de IT-Handelsgesellschaft mbH zugestimmt. Durch diese sogenannte übertragende Sanierung konnte ein großer Teil der 40 Arbeitsplätze  von Freyer & Ploch erhalten werden. “Wir sind sehr glücklich, innerhalb so kurzer Zeit eine Lösung für die Zukunft des Unternehmens gefunden zu haben”, so Hofmann.
Bei der Investorin handelt es sich laut Hofmann um ein neu gegründetes Unternehmen aus dem Umfeld der bereits seit Jahren im IT-Handel aktiven bluechip Computer AG. Drucker.de soll künftig vom bisherigen Gesellschafter und Geschäftsführer Florian Freyer gemeinsam mit Sven Buchheim von der bluechip Computer AG geführt werden.  Die Gläubiger von Freyer & Ploch werden aus den Erlösen aus dem Verkauf des Unternehmens und dem weiter vorhandenen Vermögen von Freyer & Ploch befriedigt, so dass Drucker.de ohne finanzielle Altlasten seine Geschäfte aufnehmen kann.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier einsehen.

 
 
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18.02.2015
Insolvenzverfahren Vibewrite eröffnet – Informationsseite für Gläubiger im Netz

Die Sanierungsbemühungen betreffend das 2013 gegründeten Startup “Vibewrite” sind gescheitert. Vibewrite entwickelte mit Kapital von insgesamt über 500 Investoren einen Kugelschreiber, der die Handschrift des Schreibenden mittels Bewegungssensoren erkennt und die Zeichen digitalisiert drahtlos an einen Computer weitergibt. Hiermit sollten vielfältige Anwendungen möglich sein, etwa die Rechtschreibkorrektur direkt beim handschriftlichen Schreiben, wobei der Stift bei Rechtschreibfehlern vibrieren sollte. Auch sollten erstmals ohne besondere Tabletts oder dergleichen handschriftlichen Vermerke etc. direkt in den PC übertragen werden können. Vor Markteinführung des Digital-Stiftes waren aber noch weitere Entwicklungsarbeiten erforderlich.

Am 01.02.2015 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Vibewrite UG (haftungsbeschränkt) nunmehr durch das zuständige Amtsgericht München eröffnet und Rechtsanwalt Dr. Björn Hellfeld zum Insolvenzverwalter bestellt. “Eine Sanierung des Startup-Unternehmens ist uns leider nicht gelungen”, sagt Hellfeld. “Trotz des sofort eingeleiteten Investorenprozesses konnten keine Investoren gefunden werden, die bereit und in der Lage waren, weitere Mittel zur Fertigstellung des Produktes im Vertrauen auf künftige Gewinne einzubringen”, so Hellfeld weiter. Eine Aufrechterhaltung des Betriebs sei angesichts der in erheblichem Umfang weiter auflaufenden Verbindlichkeiten, insbesondere für Personal und Miete, ohne dass diesen Verbindlichkeiten Umsätze gegenüberstanden, nicht möglich gewesen. Der Betrieb habe deshalb eingestellt werden müssen.

Aufgrund der hohen Anzahl wurde für die Gläubiger der Vibewrite UG (haftungsbeschränkt) eine eigene Informationsseite auf unter  www.pohlmannhofmann.de/vibewrite eingerichtet. Die Informationen werden dort regelmäßig bei Bedarf aktualisiert.

 
 
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10.02.2015
Pohlmann Hofmann baut Standort München weiter aus

Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter baut seinen Münchner Standort weiter aus. “Wir haben zum Jahresanfang unsere Bürofläche am Standort München auf rd. 1.000 m² nahezu verdoppelt” sagt Rolf Pohlmann, Partner der Sozietät. “Dieser Schritt war längst überfällig, allerdings war bislang kein freier Büroraum in unserem Gebäude verfügbar.” Es seien bereits mehrere Einheiten der Kanzlei in die neuen Flächen auf dem gleichen Stockwerk umgezogen, weitere würden folgen, so Pohlmann weiter. Im Zuge der räumlichen Expansion könne nunmehr auch personell aufgestockt werden. Es seien bereits mehrere neue Stellen, auch bei der Berufsträgern, neu besetzt worden, weitere Positionen seien aktuell neu ausgeschrieben worden (siehe auch Karriere).

 
 
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29.01.2015
Pohlmann Hofmann unter den ‘Top-10′ der meistbestellten Verwalterkanzleien in Bayern

Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter ist erneut unter den ‘TOP-10′ der meistbestellten Insolvenzverwalterkanzleien in Bayern. Nach der heute erschienenen Jahresstatistik des Branchenmagazins “INDat-Report” in Ausgabe 10_2014 belegt Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter Platz 6 in Bayern der meistbestellten Verwalterkanzleien bei Unternehmensinsolvenzen juristischer Personen. Die drei Verwalter der Kanzlei wurden demnach im Jahr 2014 in insgesamt 44 Unternehmensinsolvenzen neu zu Insolvenzverwaltern bestellt. “Insgesamt hatten wir im vergangenen Jahr 175 Unternehmensinsolvenzen zu bearbeiten, in welchen unsere Verwalter zunächst zum vorläufigen Insolvenzverwaltern oder Gutachter bestellt wurden; ein Großteil dieser Verfahren erledigt sich wieder, andere führen erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Eröffnung”, ergänzt Namenspartner Rolf Pohlmann. “Die große Zahl der Verfahrenszuweisungen, teils auch auf Vorschlag von Gläubigern, verstehen wir als Anerkennung unserer Leistung und Ausdruck des Vertrauens.” Am verfahrensmäßig drittgrößten Insolvenzgericht in Deutschland, dem Amtsgericht München, hat Pohlmann Hofmann seine Spitzenreiter-Rolle aus dem Vorjahr um nur ein Verfahren  verfehlt.

 
 
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27.01.2015
Autohaus Eitel beantragt Eigenverwaltung

Die Autohaus Eitel GmbH Co. KG mit Sitz in Freihung-Thansüß hat am 26.01.2015 ein Eigenverwaltungsverfahren beim zuständigen Amtsgericht Amberg beantragt. Zum vorläufigen Sachwalter hat das zuständige Insolvenzgericht Rechtsanwalt Dr. Matthias Hofmann bestellt. Das Unternehmen betreibt an 12 Standorten als Vertragshändler Autohäuser der Marken Toyota, Citroen, Hyundai und Honda und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter. Die Geschäftsführung der Autohaus Eitel GmbH & Co. KG wird seit 26.01.2015 durch Rechtsanwalt Stephan Ammann (Pluta Rechtsanwälte) als Sanierungsgeschäftsführer unterstützt. Als vorläufiger Sachwalter begleitet und überwacht Hofmann den vom Unternehmen eingeleiteten Sanierungsprozess.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier einsehen.