News/Presse

 
image

18.02.2015
Insolvenzverfahren Vibewrite eröffnet – Informationsseite für Gläubiger im Netz

Die Sanierungsbemühungen betreffend das 2013 gegründeten Startup “Vibewrite” sind gescheitert. Vibewrite entwickelte mit Kapital von insgesamt über 500 Investoren einen Kugelschreiber, der die Handschrift des Schreibenden mittels Bewegungssensoren erkennt und die Zeichen digitalisiert drahtlos an einen Computer weitergibt. Hiermit sollten vielfältige Anwendungen möglich sein, etwa die Rechtschreibkorrektur direkt beim handschriftlichen Schreiben, wobei der Stift bei Rechtschreibfehlern vibrieren sollte. Auch sollten erstmals ohne besondere Tabletts oder dergleichen handschriftlichen Vermerke etc. direkt in den PC übertragen werden können. Vor Markteinführung des Digital-Stiftes waren aber noch weitere Entwicklungsarbeiten erforderlich.

Am 01.02.2015 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Vibewrite UG (haftungsbeschränkt) nunmehr durch das zuständige Amtsgericht München eröffnet und Rechtsanwalt Dr. Björn Hellfeld zum Insolvenzverwalter bestellt. “Eine Sanierung des Startup-Unternehmens ist uns leider nicht gelungen”, sagt Hellfeld. “Trotz des sofort eingeleiteten Investorenprozesses konnten keine Investoren gefunden werden, die bereit und in der Lage waren, weitere Mittel zur Fertigstellung des Produktes im Vertrauen auf künftige Gewinne einzubringen”, so Hellfeld weiter. Eine Aufrechterhaltung des Betriebs sei angesichts der in erheblichem Umfang weiter auflaufenden Verbindlichkeiten, insbesondere für Personal und Miete, ohne dass diesen Verbindlichkeiten Umsätze gegenüberstanden, nicht möglich gewesen. Der Betrieb habe deshalb eingestellt werden müssen.

Aufgrund der hohen Anzahl wurde für die Gläubiger der Vibewrite UG (haftungsbeschränkt) eine eigene Informationsseite auf unter  www.pohlmannhofmann.de/vibewrite eingerichtet. Die Informationen werden dort regelmäßig bei Bedarf aktualisiert.

 
 
image

10.02.2015
Pohlmann Hofmann baut Standort München weiter aus

Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter baut seinen Münchner Standort weiter aus. “Wir haben zum Jahresanfang unsere Bürofläche am Standort München auf rd. 1.000 m² nahezu verdoppelt” sagt Rolf Pohlmann, Partner der Sozietät. “Dieser Schritt war längst überfällig, allerdings war bislang kein freier Büroraum in unserem Gebäude verfügbar.” Es seien bereits mehrere Einheiten der Kanzlei in die neuen Flächen auf dem gleichen Stockwerk umgezogen, weitere würden folgen, so Pohlmann weiter. Im Zuge der räumlichen Expansion könne nunmehr auch personell aufgestockt werden. Es seien bereits mehrere neue Stellen, auch bei der Berufsträgern, neu besetzt worden, weitere Positionen seien aktuell neu ausgeschrieben worden (siehe auch Karriere).

 
 
image

29.01.2015
Pohlmann Hofmann unter den ‘Top-10′ der meistbestellten Verwalterkanzleien in Bayern

Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter ist erneut unter den ‘TOP-10′ der meistbestellten Insolvenzverwalterkanzleien in Bayern. Nach der heute erschienenen Jahresstatistik des Branchenmagazins “INDat-Report” in Ausgabe 10_2014 belegt Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter Platz 6 in Bayern der meistbestellten Verwalterkanzleien bei Unternehmensinsolvenzen juristischer Personen. Die drei Verwalter der Kanzlei wurden demnach im Jahr 2014 in insgesamt 44 Unternehmensinsolvenzen neu zu Insolvenzverwaltern bestellt. “Insgesamt hatten wir im vergangenen Jahr 175 Unternehmensinsolvenzen zu bearbeiten, in welchen unsere Verwalter zunächst zum vorläufigen Insolvenzverwaltern oder Gutachter bestellt wurden; ein Großteil dieser Verfahren erledigt sich wieder, andere führen erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Eröffnung”, ergänzt Namenspartner Rolf Pohlmann. “Die große Zahl der Verfahrenszuweisungen, teils auch auf Vorschlag von Gläubigern, verstehen wir als Anerkennung unserer Leistung und Ausdruck des Vertrauens.” Am verfahrensmäßig drittgrößten Insolvenzgericht in Deutschland, dem Amtsgericht München, hat Pohlmann Hofmann seine Spitzenreiter-Rolle aus dem Vorjahr um nur ein Verfahren  verfehlt.

 
 
image

27.01.2015
Autohaus Eitel beantragt Eigenverwaltung

Die Autohaus Eitel GmbH Co. KG mit Sitz in Freihung-Thansüß hat am 26.01.2015 ein Eigenverwaltungsverfahren beim zuständigen Amtsgericht Amberg beantragt. Zum vorläufigen Sachwalter hat das zuständige Insolvenzgericht Rechtsanwalt Dr. Matthias Hofmann bestellt. Das Unternehmen betreibt an 12 Standorten als Vertragshändler Autohäuser der Marken Toyota, Citroen, Hyundai und Honda und beschäftigt rund 200 Mitarbeiter. Die Geschäftsführung der Autohaus Eitel GmbH & Co. KG wird seit 26.01.2015 durch Rechtsanwalt Stephan Ammann (Pluta Rechtsanwälte) als Sanierungsgeschäftsführer unterstützt. Als vorläufiger Sachwalter begleitet und überwacht Hofmann den vom Unternehmen eingeleiteten Sanierungsprozess.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier einsehen.

 
 
image

26.01.2015
WirtschaftsWoche: Pohlmann Hofmann unter den TOP 30 Insolvenzverwalterkanzleien

Die heutige Ausgabe der “WirtschaftsWoche” (Nr. 5/2015) stellt unter “Insolvenzverwalter: Exklusiv-Ranking der Kanzleien” eine ‘Rangliste der 30 führenden Insolvenzkanzleien’ in Deutschland vor. Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter Rechtsanwälte ist eine dieser Kanzleien in der TOP-30-Liste . “Das freut uns sehr”, sagt Namenspartner Rolf Pohlmann, zumal der Insolvenzverwaltermarkt in den letzten Jahren angesichts rückläufiger Unternehmensinsolvenzen und gesetzlicher Änderungen stark im Wandel sei. “Die Platzierung belegt, dass wir trotz unserer standortbezogen regionalen Ausrichtung auch bundesweit einer der wichtigen Akteure sind und sich unsere Strategie, weiterhin solide und unabhängige Insolvenzverwaltung im Interesse der Gläubiger anzubieten und die Beratung von Vorständen oder anderen Beteiligten lieber anderen zu überlassen, bewährt”, so Pohlmann weiter.

 
 
image

22.01.2015
Farbengroßhändler Lober stellt Insolvenzantrag

Die Farben Lober GmbH, seit über 50 Jahren Großhändler für Farben und Lacke mit drei Standorten in München, hat am 19.01.2015 beim Amtsgericht München Insolvenzantrag gestellt.  Überhöhte Kosten und aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs in München schwindende Umsätze sowie Versäumnisse im Marketingbereich hätten das Unternehmen in Liquiditätsschwierigkeiten gebracht, so der Prokurist des Unternehmens. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Rolf G. Pohlmann bestellt, der versuchen will, das Unternehmen auf Sanierungskurs zu bringen. Die Kostenstruktur des Unternehmens sei in den vergangenen Monaten zwar erhebliche verbessert worden, es sei jedoch relevanter Investitionsbedarf vorhanden. Daher werde eine dauerhafte Sanierung nur gelingen, wenn ein Investor gefunden werden könne, so Pohlmann.  Ein erster Interessent habe jedoch bereits Übernahmeinteresse bekundet. Nun sucht Pohlmann nach weiteren möglichen Investoren, insbesondere andere Großhändler oder Farbenhersteller, die sich in der Region München niederlassen wollen. Pohlmann will versuchen, den Betrieb bis auf weiteres aufrecht zu erhalten.

 
 
image

14.01.2015
Freyer & Ploch IT Fachhandel GmbH: Gläubiger bestätigen Sanierungskurs

Der vom Insolvenzgericht eingesetzte vorläufige Gläubigerausschuss hat in seiner konstituierenden Sitzung am 09.01.2015 den vom vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Matthias Hofmann seit seiner Bestellung am 18.12.2014 eingeschlagenen Kurs zur Sanierung und zum Verkauf des Drucker-Etailers Freyer & Ploch bestätigt. Der Ausschuss, der die Interessen aller Gläubiger des insolventen Onlinehändlers zu vertreten hat, hat dem vorläufigen Insolvenzverwalter sein Vertrauen ausgesprochen und ihn im Amt bestätigt. Auch den von Hofmann vorgeschlagenen weiteren Maßnahmen, insbesondere der Aufnahme eines unechten Massekredits und der Einleitung eines Verkaufsprozesses mit dem Ziel der Suche nach einem Investor, haben die Gläubiger zugestimmt. Dem Gläubigerausschuss gehören neben der Bundesagentur für Arbeit und einem Arbeitnehmer des insolventen Unternehmens auch die Kreditversicherer Atradius und Euler Hermes sowie die Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg an.

 
 
image

07.01.2015
Insolvenzen in 2014 weiter rückläufig

Nach Informationen der Wirtschaftsauskunftei ‘Creditreform’ gab es im Jahr 2014 so wenig Insolvenzen, wie in den letzten 15 Jahren nicht mehr. Mit 23.800 Unternehmensinsolvenzen (Vorjahr: 26.120) sei 2014 der niedrigste Stand seit Einführung der Insolvenzordnung (InsO) vor 15 Jahren festzustellen. Der fünfte Rückgang in Folge sei dadurch begünstigt gewesen, dass es einen vergleichsweise einfachen Zugang zu Finanzmitteln gegeben habe, ferner positive Ertragssituation im Mittelstand und weitgehende konjunkturelle Stabilität.
 
Die Insolvenzschäden beliefen sich laut Creditreform im vergangenen Jahr auf EUR 26,1 Mrd. und hätten damit leicht unter dem Vorjahreswert gelegen (EUR 26,9 Mrd.). Die aktuelle Schadenssumme sei im Vergleich der zurückliegenden zehn Jahre niedrig, was auch auf eine geringere Anzahl an Großinsolvenzen zurückzuführen sei. Schließlich seien im zurückliegenden Jahr 2014 auch weniger Arbeitnehmer von einer Insolvenz betroffen gewesen. Die Gesamtzahl habe mit 264.000 Beschäftigten um 7,4 Prozent unter dem Vorjahreswert gelegen (285.000).
 
Das Insolvenzgeschehen in Deutschland sei 2014 erneut von Kleinstinsolvenzen geprägt gewesen. In acht von zehn Fällen (80,9 Prozent) betrug die Mitarbeiterzahl in den betroffenen Unternehmen maximal fünf (Vorjahr: 79,5 Prozent). Mittlere und größere Unternehmen hätten offenbar stärker von der im Jahr 2014 guten Konjunkturlage profitieren können. Das bestätige auch ein Blick auf die Umsatzgrößenklassen: Lediglich 90 Insolvenzen seien registriert worden, bei denen der Jahresumsatz über 50 Mio. Euro gelegen habe (2013: 130 Unternehmen).

 
 
image

23.12.2014
Etailer Freyer & Ploch stellt Insolvenzantrag, Geschäftsbetrieb läuft weiter

Pressemitteilung vom 23.12.2014:

Die auf den Vertrieb von Druckern und Druckerzubehör spezialisierte Onlinehändlerin Freyer & Ploch IT Fachhandel GmbH musste am 18.12.2014 Insolvenzantrag stellen. Freyer & Ploch beschäftigt an ihrem Sitz in Kirchheim bei München 44 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von 44 Mio. Euro. Das zuständige Amtsgericht München hat den Fachanwalt für Insolvenzrecht Dr. Matthias Hofmann von der Kanzlei Pohlmann Hofmann zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Der vorläufige Insolvenzverwalter arbeitet derzeit gemeinsam mit dem Geschäftsführer Florian Freyer an der Fortführung des Geschäftsbetriebs von Freyer & Ploch mit dem Ziel des Verkaufs des Unternehmens an einen Investor.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier einsehen.

 
 
image

20.12.2014
ArtCap AG Vorstand zu Freiheitsstrafe verurteilt

Nach Angabe der “Abendzeitung” vom 18.12.2014 wurde der Vorstand der insolventen ArtCap AG (Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 02.06.2009, Amtsgericht München, Gz. 1500 IN 345/09, Insolvenzverwalter: Rolf Pohlmann) Roland M. aktuell wegen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monaten verurteilt. Auf Konten der Gesellschaft waren mehrfach Schecks gutgeschrieben worden und die entsprechenden Guthabensbeträge sodann abverfügt worden. Wenig später stelle sich heraus, dass die Schecks nicht gedeckt waren. Die Schadenssumme beläuft sich auf über EUR 500.000, Geschädigte ist im Wesentlichen eine staatliche Bank. Zwischenzeitlich konnte im Insolvenzverfahren immerhin eine Masse i.H.v. über EUR 100.000 realisiert werden, so dass die Geschädigten und andere Gläubiger einen Teil ihrer Forderungen noch erhalten werden.

Abendzeitung (online) 18.12.2014