News/Presse

 
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18.09.2018
FOCUS: Pohlmann Hofmann gehört zu den Top-Wirtschaftskanzleien

Die Redaktion der Zeitschrift FOCUS hat Pohlmann Hofmann in ihrem Spezialheft “Ihr Recht 2018″ (Nr. 4 | 2018) als eine von Deutschlands “Top-Wirtschaftskanzleien” für den Bereich “Insolvenz & Sanierung” ausgezeichnet. Die Erhebungen von FOCUS basieren in Kooperation mit der Statistikdatenbank statista auf einer unabhängigen Datenerhebung, in die nach Angabe unter anderem Kollegenempfehlungen und Empfehlungen von Unternehmensjuristen einfließen. Insgesamt wurden budnesweit 1000 Anwälte und Kanzleien in den verschiedenesten Rechts- und Tätigkeitsgebieten von der Focus-Redaktion ausgezeichnet.

[Dieser Beitrag wird aus Lizenzgründen am 12.10.2018 wieder entfernt.]

 
 
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29.08.2018
Gutes Klima und eine Portion Stallgeruch

Das Branchenmaganzin “INDat Report” hat in der heute erschienenen Ausgabe ein fünfseitiges Portrait über die Partner von Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter Rechtsanwälte PartG, Rolf G. Pohlmann und Dr. Matthias Hofmann unter dem Titel “Gutes Klima und eine Portion Stallgeruch” veröffentlich. “Wir haben uns sehr gerne den Fragen im gut zweistündigen Interview in unserer Kanzlei gestellt und freuen uns über dieses Partnerproträt” sagt Rolf Pohlmann. Der INDat-Report ist seit vielen Jahren das führende deutschsprachige Fachmagazin für Restrukturierung, Sanierung und Insolvenz. “Ein eigenes Verwalterportrait im INDat-Report ist schon eine Auszeichnung und es belegt, dass wir zu den namhaften und angesehenen Kanzleien der Branche gehören. Ich finde auch, dass das Portrait uns gut beschreibt und ein gutes Bild über unsere Kanzlei vermittelt”, sagt Pohlmann.

 
 
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17.08.2018
Wirtschaftswoche: Pohlmann Hofmann unter den 30 führenden Insolvenzkanzleien

Die WirtschaftsWoche wertet fortwährend das bundesweite Insolvenzgeschehen aus. In der aktuellen Ausgabe vom 16.08.2018 findet sich das ‘Insolvenzverwalterranking’ für das erste Halbjahr 2018 (“Das sind die führenden Insolvenzkanzleien im ersten Halbjahr 2018“).  Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter Rechtsanwälte belegt dabei bundesweit Platz 21 in der ‘TOP-30′ Liste.  Partner Rolf Pohlmann, der auch namentlich mit der Insolvenz des britischen Modelabels ‘Bench’ erwähnt wird, freut sich über diese Einwertung: “Wir sind als Verwalterkanzlei mit nur vier Verwalterpersönlichkeiten ganz überwiegend regional im süddeutschen Raum aktiv. Umso mehr freue ich mich, dass wir uns erneut auf Augenhöhe mit den bundesweit aufgestellten Großkanzleien der Branche behaupten”, so Pohlmann. Die Platzierung belege, dass sich die Strategie von Pohlmann Hofmann, unabhängige Insolvenzverwaltung und Sachwaltung im Interesse der Gläubiger anzubieten und anwaltiche Beratungsmandate nur in solchen ausgewählten Fällen zu übernehmen, wo dies auch mit den Leitgedanken der Insolvenzordnung einhergehe, bewährt habe, so Pohlmann weiter.

 
 
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16.08.2018
Münchner Start-up macandoo GmbH: „BBQUE“ sucht Investor

Das Münchner Startup macandoo GmbH, Hersteller der beliebten Barbeque-Saucen der Marke „BBQUE“ mit bayrischem Einschlag, steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Ende Juli stellte das Unternehmen Insolvenzantrag beim Amtsgericht München, nachdem Verhandlungen mit der finanzierenden Bank gescheitert waren. „Diese Entscheidung erfolgte nach reiflicher Überlegung und sie ist uns nicht leicht gefallen“ betont Geschäftsführer Oliver Wildner. Das Insolvenzgericht hat die Münchner Rechtsanwältin Karen Buve zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt, unter deren Aufsicht der Betrieb nun fortgeführt wird. Für das Unternehmen und die Marke soll kurzfristig eine Lösung gefunden werden. Hierfür sieht Buve gute Chancen und sucht gemeinsam mit dem Geschäftsführer nun nach einem Investor.

Der Gründer und Geschäftsführer der macandoo GmbH, Oliver Wildner, musste Ende Juli 2018 Insolvenzantrag für sein Unternehmen stellen. Mit dem Münchner Start-up macandoo GmbH haben die beiden Gründer Oliver Wildner und Michael Lubomirski im Jahr 2011 ihre Idee, Barbeque-Saucen nach eigenen bayrischen Rezepturen herzustellen und auf den Markt zu bringen, in die Tat umgesetzt. Da die Sauce ihren Ursprung in Bayern fand und zumeist auch typisch bayrische Zutaten verwendet wurden, stand der Name schnell fest: „Bayrische BBQUE Sauce – Das Original“. Seit 2013 entwickelten sie im professionellen Rahmen weitere Sorten der Saucen; eine eigene Gewürzlinie kam 2016 hinzu. Mittlerweile werden die Produkte, allen voran die BBQUE-Saucen, in mehreren tausend Märkten der Einzelhandelsketten REWE, EDEKA, Real, Globus und zahlreichen weiteren Märkten und Metzgereien geführt. Daneben werden die Produkte und eigens kreierte Merchandising-Artikel über den eigenen Webshop unter www.bbque.de und über Amazon verkauft.

„Macandoo hat mit der Marke „BBQUE“ eine interessante Marke und hervorragende Produkte geschaffen, die mittlerweile zu Recht eine große Fangemeinde unter Grillfreunden haben“ sagt Buve. „Allerdings haben das Wachstum der vergangenen Monate und eine Umstellung der Produktion unplanmäßig höhere Investitionen erforderlich gemacht und Kosten verursacht, die auch durch erst kürzlich über die Crowdfunding-Plattform Kapilendo eingeworbene Mittel nicht mehr gedeckt werden konnten“, so die vorläufige Insolvenzverwalterin weiter. „Die daraufhin mit unseren Kapitalgebern geführten Gespräche sind schlussendlich an einem Veto der beteiligten Bank gescheitert, sodass wir uns schweren Herzens entschlossen haben, Insolvenzantrag zu stellen, um unsere Idee, die Marke und unsere tollen Produkte hoffentlich auf diesem Wege zu retten“ so der Geschäftsführer Wildner.

Der Betrieb von macandoo geht nach einem gemeinsamen Entschluss der Geschäftsführung und der vorläufigen Insolvenzverwalterin bis auf weiteres vollumfänglich und mit der vorhandenen Mannschaft weiter. Der Geschäftsbetrieb konnte mittlerweile stabilisiert werden und die Kunden werden weiter wie gewohnt beliefert. Löhne und Gehälter der Beschäftigten sind derzeit über das Insolvenzgeld gesichert. Nach der Stabilisierung des Geschäftsbetriebes liegt das Hauptaugenmerk nun darauf, möglichst kurzfristig einen geeigneten Investor für „BBQUE“ bzw. macandoo zu finden. „Dazu werde ich in den kommenden Tagen und Wochen Gespräche mit möglichen Investoren führen. Ziel ist dabei ein möglichst kurzfristiger Abschluss des Prozesses, da die nächste Saison bereits in den Startlöchern steht und vorbereitet werden muss“, so Buve weiter. Ein Investor kann dabei auf einer bereits etablierten Marke sowie professionell entwickelten Produkten und Designs aufbauen.

 
 
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31.07.2018
Kundeninformationen im Verfahren VON WILMOWSKY

Der vorläufige Insolvenzverwalter im Insolvenzantragsverfahren über das Vermögen der L & W Lorenzo Wilmowsky GmbH, Dr. Matthias Hofmann, hat auf seiner Internetseite unter www.pohlmannhofmann.de/vonwilmowsky Informationen für vom Insolvenzantrag betroffene Kunden veröffentlicht, die die häufigsten aktuell gestellten Kundenanfragen beantworten. Die Internetseite ist passwortgeschützt. Das Passwort erhalten betroffene Kunden von ihrem VON WILMOWSKY Kundenbetreuer.

 
 
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27.07.2018
Erstes Halbjahr 2018: Pohlmann Hofmann erneut unter den “Top 30″-Verwalterkanzleien

Für die neueste Ausgabe des Branchendienstes “INDat Statistik” vom 25.07.2018 hat der Verlag bundesweit alle Insolvenzverfahren im ersten Halbjahr 2018 ausgewertet. Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter ist dort erneut in der bundesweiten “TOP 30 Kanzleien”-Statistik vertreten und zwar auf Rang 19. Demnach wurden die Verwalter der Kanzlei im ersten Halbjahr in 33 Unternehmensinsolvenzen zu Insolvenzverwaltern bestellt. In der Statistik für Bayern rangiert Pohlmann Hofmann mit seinen vier Verwaltern sogar auf Rang 3 der meistbestellten Insolvenzverwalterkanzleien in Unternehmensinsolvenzen.  Rang 1 und Rang 2 belegen Kanzleien, die sechs bzw. elf Verwalter in Bayern einsetzen.

Partner Rolf Pohlmann freut sich über die erneut gute Platzierung: “Rang 3 in Bayern freut mich besonders. Die Platzierung besagt freilich wenig über die Qualität und Größe der von uns betreuten Verfahren, wobei wir gerade im ersten Halbjahr 2018 mehrere große Verfahren mit internataionalem Bezug übertragen bekommen haben, darunter etwa die Modefirma Bench. Die Platzierung ist vor allem Beleg dafür, dass unser Arbeit von den Gerichten und Gläubigern geschätzt und anerkannt wird.”

 
 
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23.07.2018
Bench-Stores stellen den Geschäftsbetrieb ein

Schließung der 14 Filialen in Deutschland, Österreich und Niederlande bis Mitte August.  Kontakte mit dem neuen Eigentümer der Marke Bench führten zu keinem Ergebnis.

Die Bench International Retail GmbH (BIRG) wird den Geschäftsbetrieb einstellen und bis Mitte August sukzessive ihre 14 Stores in Deutschland, Österreich und den Niederlanden schließen. Dies beschloss der Insolvenzverwalter der Gesellschaft, Rolf G. Pohlmann, im Einvernehmen mit der BIRG-Geschäftsführung nachdem der neue Eigentümer der Markenrechte an Bench, die US-amerikanische Investment- und Beratungsfirma Gordon Brothers, auf Vorschläge zur Weiterführung des Filialnetzes bisher nicht reagiert hat. Die betroffenen rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BIRG erhalten diese Woche ihre Kündigungen.

Wie mitgeteilt (vgl. Pressemitteilung vom 30. Mai), hingen die Perspektiven für die deutschen Aktivitäten des Streetwear-Labels stark vom Verkaufsprozess bei der ebenfalls insolventen britischen Muttergesellschaft Bench Ltd. ab, bei der vor allem die Markenrechte für Bench lagen. Anfang Juli teilte Gordon Brothers mit, die Marke und andere damit verbundene geistige Eigentumsrechte erworben zu haben. Insolvenzverwalter Rolf G. Pohlmann (Kanzlei Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter, München) nahm daraufhin unverzüglich Kontakt auf, um zu prüfen, ob der Erwerber an der Übernahme des Stores-Netzes oder an einer anderen Fortführungslösung interessiert sei.

Auch die Dienstleistungs- und Administrationsgesellschaft Bench International GmbH (BIG) hat ihren Geschäftsbetrieb mangels Fortführungsperspektive bis auf kleinere Abwicklungsarbeiten eingestellt. Den knapp 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten die Kündigungen ausgesprochen werden.

Rolf G. Pohlmann, Insolvenzverwalter: „Ich bedauere sehr, dass die Fortführung der beiden deutschen Bench-Gesellschaften nicht möglich ist. Angesichts des fehlenden Interesses des neuen Markeninhabers sowohl an unseren administrativen Einheiten, als auch am Filialnetz und der nur noch geringen Warenbestände in den Stores haben wir aber keine andere Wahl. Unsere Einschätzung, dass das Schicksal der deutschen Gesellschaften aufgrund der speziellen Struktur der Bench-Gruppe de facto in Händen der britischen Insolvenzverwaltung lag, hat sich leider als richtig erwiesen. Diese war jedoch von Beginn an nur am Verkauf der Markenrechte interessiert.“

Pressekontakt:
Frank Elsner
Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH
Tel.: +49 (0) 89 99 24 96 30
Email: office@elsner-kommunikation.de

Über Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter.
Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter Rechtsanwälte gehört mit mehr als 50 Mitarbeitern, hiervon 19 Berufsträgern, und Büros in München, Augsburg und Ulm zu den führenden insolvenzrechtlichen Kanzleien im süddeutschen Raum. Die Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter Rolf G. Pohlmann, Dr. Matthias Hofmann, Dr. Björn Hellfeld und Karen Buve sind im Schwerpunkt als Insolvenzverwalter und Insolvenzgutachter sowie bei angeordneter Eigenverwaltung als Sachwalter tätig. Zudem berät die Kanzlei in geeigneten Fällen insolvente Unternehmen, Investoren, Gläubiger und andere Beteiligte von Insolvenzverfahren. Schwerpunkte der Tätigkeit der Kanzlei bilden Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen in Insolvenzverfahren, die Begleitung von Eigenverwaltungs- und Schutzschirmverfahren, die Abwicklung und Begleitung von Insolvenzverfahren mit komplexen Rechtsproblemen sowie von Kriminal- und Konfliktinsolvenzen.

 
 
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01.07.2018
EuGH: Sanierungsklausel gem. § 8c Abs. 1a KStG keine unzulässige Beihilfe

In zwei Urteilen vom 28.06.2018 (Rs. C-203/16-P und Rs C-219/16-P) hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entgegen der Auffassung der Europäischen Kommission und des Gerichts 1. Instanz der Europäischen Union die vorangegangenen Entscheidungen der Kommission und des Gerichts 1. Instanz aufgehoben und damit die Regelung des § 8c Abs. 1a KStG für europarechtskonform erklärt.

Während § 8c Abs. 1 KStG vorsieht, dass bei einem sog. schädlichen Beteiligungserwerb – d.h. bei einem Erwerb von mehr als 25 v.H. der Beteiligungsrechte an einer Kapitalgesellschaft durch einen Erwerber innerhalb von 5 Jahren – die grundsätzliche Möglichkeit des steuerlichen Abzugs eines Verlustvortrags verloren geht, sieht § 8c Abs. 1a KStG hiervon eine Ausnahme vor, wenn der Erwerb der Beteiligung zum Zweck der Sanierung des Geschäftsbetriebs erfolgt. Die Europäische Kommission sah in dieser Regelung des § 8c Abs. 1a KStG eine gegen den Binnenmarkt verstoßende staatliche Beihilferegelung. Hiergegen wandten sich die in erster Instanz erfolglosen Klagen mehrerer betroffener Gesellschaften bzw. eines Insolvenzverwalters. Der EuGH stellt in seinen kürzlich veröffentlichten Urteilen vom 28.06.2018 klar, dass nach seiner insoweit vom Gericht 1. Instanz abweichenden Auslegung der maßgeblichen Normen des deutschen Körperschaftsteuerrechts der steuerrechtliche Grundsatz die Möglichkeit des Verlustvortrags sei, so dass § 8c Abs. 1a KStG gerade nicht die Gewährung eines Sondervorteils, sondern eben eine Ausnahme von der den eigentlichen Grundsatz einschränkenden Regelung des § 8c Abs. 1 KStG sei. Da dies sowohl die Kommission als auch das Gericht 1. Instanz fehlerhaft bewertet hatten, hob der EuGH die betreffenden Entscheidungen auf.

Für die Sanierungspraxis schafft die Aufhebung des Beschlusses der Europäischen Kommission neue Sanierungschancen. Die künftig wieder mögliche Anwendung von § 8c Abs. 1a KStG kann insbesondere in Fällen, in welchen hohe Verlustvorträge bestehen den Eintritt eines Investors im Rahmen einer Restrukturierung attraktiver erscheinen lassen.

Abzuwarten bleibt, ob die Entscheidungen des EuGH auch eine Entscheidung der Europäischen Kommission zur Notifizierung der Neuregelungen zur Steuerfreiheit von Sanierungsgewinnen nach § 3a EStG haben. Aus Sicht der Sanierungspraxis wäre dies mehr als wünschenswert, damit Insolvenzpläne und andere Sanierungsmittel künftig wieder rechtssicher zum Einsatz kommen können.

Die vollständige Entscheidung des EuGH zur Rs. C-203/16-P steht auf der Internetseite des EuGH (Link) zum Abruf zur Verfügung.

 
 
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31.05.2018
BGH konkretisiert Fragen des Insolvenzplans

Der Bundesgerichtshof (BGH) befasst sich in einer aktuellen Entscheidung (Beschl. v. 26.4.2018 – IX ZB 49/17) mit verschiedenen Fragen des Insolvenzplanrechts. Insbesondere konkretisiert der BGH, in welchen Fällen eine Zurückweisung des Plans wegen wesentlicher inhaltlicher Mängel des Insolvenzplans gemäß § 250 Nr. 1 InsO in Betracht kommt bzw. zu erfolgen hat. Im konkreten Fall befasst sich der BGH mit Mängeln der Vergleichsrechnung, mit unklaren Regelungen zur Fälligkeit der Planquote und mit der nicht zulässigen treuhänderischen Einziehung von Massegegenständen durch einen Anwalt für Zwecke einer Nachtragsverteilung, wobei der BGH teils auch Lösungsansätze für zulässige Gestaltungen aufzeigt.

Hierzu unser Partner Dr. Matthias Hofmann: “Die Entscheidung zeigt erneut auf, dass die Erstellung und Begleitung von Insolvenzplänen juristisch und wirtschaftlich eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe ist.” Pohlmann Hofmann haben schon in etlichen Fällen die Erstellung von Insolvenzplänen im Interesse der beteiligten Gläubiger begleitet.

Die vollständige Entscheidung ist über folgenden Link abrufbar.

 
 
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30.05.2018
Perspektive für die deutschen Bench-Gesellschaften liegt in Händen der englischen Insolvenzverwaltung

- BDO LLP, Insolvenzverwalter der Muttergesellschaft Bench Ltd., strebt vorrangig schnellen Verkauf der Markenrechte an

- Perspektive für deutsche Gesellschaften mit rund 200 Arbeitsplätzen ist dadurch unklar geworden

In den beiden vorläufigen Insolvenzverfahren der Bench International GmbH (BIG) und der Bench International Retail GmbH (BIRG), beide München, hängen die Perspektiven für die Fortführung des Geschäftsbetriebs vom Ergebnis des in Großbritannien laufenden Verkaufsprozesses für die Muttergesellschaft Bench Ltd. ab, die Ende April 2018 Insolvenz angemeldet hatte.

Dies wurde in den Gesprächen zwischen dem vorläufigen Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Rolf G. Pohlmann (Kanzlei Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter, München) und der Beratungsgesellschaft BDO LLP deutlich, die bei der Bench Ltd. als Insolvenzverwalter eingesetzt ist. Wie sich dabei herausstellte, war bereits vor einigen Wochen, noch vor dem Insolvenzantrag der Bench Ltd., ein Investorenprozess für alle bei der Bench Ltd. liegenden immateriellen Vermögenswerte (Marke, Vertragsbeziehungen etc.) eingeleitet worden. Dabei strebt BDO in enger Abstimmung mit dem englischen Hauptgläubiger vor allem den schnellen Verkauf der Markenrechte an, aber nicht notwendigerweise des operativen Betriebs, der wesentlich in den deutschen Gesellschaften liegt. Damit ist die Perspektive für die Weiterführung der BIG und BIRG mit ihren rund 200 Arbeitsplätzen unklar.

Rolf G. Pohlmann, vorläufiger Insolvenzverwalter: „In den Verhandlungen mit den britischen Insolvenzverwaltern über ein koordiniertes Vorgehen, das nach neuem EU-Recht geboten ist, ist es uns gelungen, die Belieferung der Bench-Stores in Deutschland, Österreich und den Niederlanden bis auf Weiteres zu sichern. Zudem konnten wir erreichen, dass Interessenten für die Marke aktiv das operative Geschäft der deutschen Gesellschaften angeboten wird. Wir müssen aber akzeptieren, dass es einen Verkaufsprozess gibt, der ausschließlich in den Händen der britischen Insolvenzverwaltung liegt. Damit trägt sie ein hohes Maß an Verantwortung für die rund 200 Arbeitsplätze in den deutschen Gesellschaften.“

 

Pressekontakt:
Frank Elsner
Frank Elsner Kommunikation für Unternehmen GmbH
Tel.: +49 (0) 89 99 24 96 30
Email: office@elsner-kommunikation.de

Über Bench
Gegründet 1989 in Großbritannien als kleines Menswear Label mit Wurzeln in der Skater- und BMX-Szene, ist Bench heute eine international bekannte Marke, die stylische aber auch funktionale Mode bietet. Auch heute spiegelt sich die unverwechselbare DNA der Marke in allen Bench Kollektionen wieder. Das innovative und funktionsorientierte Produktdesign der Life- und Performance-Linien richtet sich nach den Anforderungen eines modernen 24 Hour City Lifestyle.

Über Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter
Pohlmann Hofmann Insolvenzverwalter Rechtsanwälte gehört mit mehr als 50 Mitarbeitern, hiervon 19 Berufsträgern, und Büros in München, Augsburg und Ulm zu den führenden insolvenzrechtlichen Kanzleien im süddeutschen Raum. Die Rechtsanwälte und Insolvenzverwalter Rolf G. Pohlmann, Dr. Matthias Hofmann, Dr. Björn Hellfeld und Karen Buve sind im Schwerpunkt als Insolvenzverwalter und Insolvenzgutachter sowie bei angeordneter Eigenverwaltung als Sachwalter tätig. Zudem berät die Kanzlei in geeigneten Fällen insolvente Unternehmen, Investoren, Gläubiger und andere Beteiligte von Insolvenzverfahren. Schwerpunkte der Tätigkeit der Kanzlei bilden Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen in Insolvenzverfahren, die Begleitung von Eigenverwaltungs- und Schutzschirmverfahren, die Abwicklung und Begleitung von Insolvenzverfahren mit komplexen Rechtsproblemen sowie von Kriminal- und Konfliktinsolvenzen.